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London: Mülltonnen überwachen Passanten

Die britische Hauptstadt ist schon länger für ihre ausschweifenden Überwachungsmaßnahmen bekannt. Nun zieht die Wirtschaft in Sachen Überwachung hinterher. Das Startup "Renew" stellt Mülltonnen vor, die Smartphones anzapfen und passende Werbung darstellen.

Realisiert wird das durch die angeschalteten WiFi-Netze der vorbeilaufenden Passanten, das sich die Mülltonnen merken und entsprechend Profile für die Nutzer anlegen, ähnlich wie Cookies bei einem Webbrowser. So kann das System personalisierte Vorschläge zum Einkauf machen.

Bisher sind erst zwölf der 100 Mülleimer mit dieser Technik ausgestattet, diese sammeln an Rekordtagen aber schon Daten von über hunderttausend unterschiedlichen Personen. Sich vom System austragen soll bislang nur über eine Webseite möglich sein.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   High Tech / Elektronik
Schlagworte: London, Werbung, Überwachung, Passant, Mülltonne
Quelle: qz.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2013 17:24 Uhr von Tamerlan
 
+25 | -2
 
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George Orwells Dystopie (1984) war ja eher als Warnung gedacht und nicht als Anleitung für die Totalüberwachung der Zukunft. Naja, jetzt überwachen uns halt Mülltonnen und wir feiern es als Fortschritt. :)
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11.08.2013 17:55 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -0
 
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Um an dieser Stelle Senatorin Amidala zu zitieren:

"Und so geht die Freiheit zugrunde - mit donnerndem Applaus."


Star Wars - Episode 3

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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11.08.2013 17:58 Uhr von Der_Korrigierer
 
+3 | -5
 
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"Sich vom System austragen soll bislang nur über eine Webseite möglich sein."

Korrektur: "Sich vom System auszutragen, soll bislang nur über eine Webseite möglich sein."
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11.08.2013 19:50 Uhr von Volkwin
 
+1 | -4
 
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durch die ganze strahlung müßen die doch schon alle krebs haben und im dunkeln leuchten brauchst auch kein fotoapparat mehr dein ganzes leben kannst dir als video angucken theoretisch
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11.08.2013 19:51 Uhr von Neu555
 
+2 | -0
 
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Und wieder ist es die Werbeindustrie die die Überwachung vorantreibt. Auf die Strasse gehen die Leute deswegen nicht. Nur die NSA ist schlimm, die anderen machens ja nur weil sich damit Geld machen lässt.
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11.08.2013 20:15 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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"Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte."

Dies soll Max Liebermann (Maler) beim Betrachten eines Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme gesagt haben!

So fühle ich mich, wenn ich sehe, wie die neuen Massenmedien sich immer mehr bei den "freien und unabhängigen Menschen" etablieren!

@ Neu555
Die meisten Leute überblicken die Möglichkeiten garnicht, die diese Technik mit sich bringt! Selbst wenn man es ihnen erklären würde, dauert es eine Zeit, bis sie sich dessen richtig bewusst werden, welche "Welten" sich da auftun!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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11.08.2013 20:45 Uhr von TimeyPizza
 
+1 | -1
 
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Naja, wer das WLAN an seinem Smartphone die ganze Zeit an lässt und es sich vielleicht auch noch mit jedem ungesicherten Netz in Reichweite verbinden lässt, dem ist auch nicht mehr helfen. Der hat ja auch nichts zu verbergen.

Und dann noch meckern das der Akku nur einen Tag hält.
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11.08.2013 22:28 Uhr von DuncanGallagher
 
+1 | -7
 
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